01.06. „human rights“ - Zeitgenössische Tanzperformance zum Thema der Menschenrechte
Freitag, 01. Jun 2018 15:00 - 00:30

01.06. „human rights“ - Zeitgenössische Tanzperformance zum Thema der Menschenrechte

Schon mal Freiheit und Würde für alle Menschen getanzt, zeitgenössisch und unabhängig von Rasse, Religion und Geschlecht?
Das Ensemble hermesdance unter der künstlerischen Leitung von Karin Hermes setzt sich mit den Menschenrechten auseinander.

Tanzperformance 15 Uhr
Znacht ab 18 Uhr
Tanzperformance 20 Uhr

Eintritt 15, 20, 25 oder 35 Franken

Reservation

«Mit den Menschenrechten ist es eine komische Sache, ähnlich wie bei den zehn Geboten meint jeder zu wissen was drinsteht. Soll er sie aber zitieren, kommt er zu seiner eigenen Überraschung nicht über die ersten Artikel hinaus. Naja, das mit der Würde. Dann Gleichheit, Leben, Freiheit, vielleicht noch Sklaverei und Folterverbot. Danach, seien wir ehrlich, wird es dünn. Aber die Menschenrechte sind ein ganz besonderer Text. Sie sind eine Botschaft, die die Menschheit an sich selbst geschrieben hat.» - Julie Zeh

Auslöser für die tanzkünstlerische Auseinandersetzung von Karin Hermes mit den Menschenrechten waren die Anschläge in Paris im 2016 und das wachsende Bewusstsein, dass unser Handeln immer (auch) politisch ist. In der mehrjährigen künstlerischen Recherche sind Bezüge zu „Danse is a weapon“, der Tanz ist eine Waffe. Jean Weidt und die New Dance Groupe in New York kämpften unter diesem Slogan in den 1930er Jahren gegen soziale Ungerechtigkeiten. 2008 kuratierte das Centre National de la danse in Paris Produktionen, Konferenzen und Ausstellung zu diesem Thema. Karin Hermes wurde mit ihrem professionellen Ensemble hermesdance zu einer Koproduktion eingeladen und kreierte „Betwixt and Between“, 1. Teil der Trilogie über den Dialog zwischen dem Ich und dem Du.

Künstlerische Leitung, Choreografie: Karin Hermes
Tanz: Simea Cavelti, Larbi Namouchi
?Musik: Ali Salvioni?
Social Media: Marion Allon und Larbi Namouchi
Pressearbeit: Regula Jauner

Mit freundlicher Unterstützung von: Burgergemeinde Bern, Kanton Bern und Gemeinde Köniz