13.11. Heiter e Donnerstag #43 <br> Konzert Rhythm & Booze</br>

Rhythm & Booze
das sind Ntando Cele (Gesang), Raphael Urweider (Texte, Klavier), Patrick  Abt (Guitar) und Henning Luther (Schlagzeug) und special guest Mago Flück

Donnerstag, 13. Nov 2014 17:00 - 00:30

13.11. Heiter e Donnerstag #43
Konzert Rhythm & Booze

Quatschen, mampfen, trinken und Liebeslieder zum mitsingen, süss wie Südäfrikanischer Likör wechseln ab mit Trinkliedern zum mittrinken, scharf wie schottischer Whisky.

18 Uhr Yoga mit Silvana in der Kegelbahn.
21 Uhr Konzert Rhythm & Booze (Ntando Cele (Gesang), Raphael Urweider (Texte, Klavier), Patrick Abt (Guitar), Henning Luther (Schlagzeug) und special special guest Mago Flück!)

Menu
Schnittsalat von der Bächtelen mit mariniertem Büffel-Fetakäse
* * * *
Demeter Rollschinkli mit Senf
oder
Lauchpuffer mit Joghurtsauce
dazu hausgemachten Spätzli & Sauerkraut
* * * *
Ramonas Brönticréme

Rhythm & Booze
What Shall We Do With A Drunken Writer?

Ntando Cele (Gesang), Raphael Urweider (Texte, Klavier), Patrick  Abt (Guitar) und Henning Luther (Schlagzeug) werden Lieder vom, über das, vor und nach dem Trinken präsentieren.  Liebeslieder zum mitsingen, süss wie südäfrikanischer  Likör wechseln ab mit Trinkliedern zum mittrinken, scharf wie schottischer Whisky. 

Dazwischen liest Urweider neue und alte Trinksprüche und schiefe Liebeslyrik.  Wer weiss, vielleicht wird auch noch ein Überraschungsgast auftauchen… 

Roman Bucheli schreibt in der NZZ dazu:

Späte Überraschungsgäste 

Es überraschte darum nicht, dass Bier und Scotch gleichsam die Schlüsselmotive des literarischen Konzerts mit Überraschungsgästen waren. Durch den Abend beziehungsweise die Nacht führte Raphael Urweider mit Texten und am Klavier, dazu sang Ntando Cele, am Bass spielte Afiwa Sika Kuzeawu, und Balts Nill bediente das Schlagwerk. Das Quartett musizierte mit Leidenschaft, mit Spiel- und Sprachwitz, und keiner merkte, dass sie in dieser Formation noch nie zusammen gespielt hatten.

Liebeslieder wechselten sich mit harten Rhythmen ab, zwischendurch gab Raphael Urweider Kostproben seiner inzwischen zu lakonischer Schärfe entwickelten Lyrik, und regelmässig wurden Gäste aus dem Publikum auf die Bühne gebeten. Klaus Merz wurde zur Verwunderung aller als Rapper vorgestellt und las mit sanfter Stimme, aber in rhythmischer Diktion und zu diskreter Begleitung mit Klavier und Kontrabass aus seinen frühen Gedichten vor – als hätte er seine Prosa und Lyrik seit vierzig Jahren nie anders vorgetragen.

Lange musste indessen auf den Höhepunkt des Abends gewartet werden: Es ging bereits gegen Mitternacht, vielleicht war's auch schon frühester Morgen, als Nora Gomringer ihre Worteruptionen in den Kreuzsaal schluchzte, jauchzte und flüsterte. Und nur wer bis zuletzt ausharrte, konnte erleben, wie Lukas Bärfuss die Bühne betrat. Nicht etwa, um vorzulesen; nein, um zu singen. Und dazu muss man wissen, dass Bärfuss vor vielen Jahren zusammen mit Raphael Urweider in einer Band wirkte: als Sänger. Und nun stieg er also auf die Bühne, so erzählte man es sich am nächsten Morgen (und so erzählte es Bärfuss selber am nächsten Tag), mit Herzklopfen und Angstschweiss, und intonierte Nina Simones «Plain Gold Ring». Über den Rest schwiegen sich auch die redseligsten Quellen höflich und diskret aus. 

Black Notice

Morgen, Freitag 14.11. um 20 Uhr in der Kegelbahn

Bianca White is back in whiter shades of pale. BLACK NOTICE is a performance where South African artist Ntando Cele plays her white alter ego “Bianca White”, while using black and white photographs of young black women from 1900s, gestures and song to exaggerate exoticism to a point where it loses its romantic notions. Combining comedy and live music, the piece aggressively creates superficial black and white experiences and stereotypes until they become painfully ridiculous.

Collaborating with Raphael Urweider, Henning Luther on drums and Patrick Apt (BiggerClub) on guitar; they create a burlesque atmosphere with such grotesque absurdity that laughter gets stuck in the throat. 

The performance plays on the notions of the black performer: fool, minstrel, vaudeville, black face, freak show; proposing whether we have evolved past notions of prejudice in 2014