18.08. SÄBELI BUM 10
Samstag, 18. Aug 2018 13:00 - 21:00

18.08. SÄBELI BUM 10

Mutig ins Getümmel!

10 Jahre Säbeli Bum! Das inklusive Festival von Freaks für Stars.Das gibt ein Fest. Vom Mittwoch 15. August bis Sonntag 19. August 2018 bespielen das Kollektiv Frei_Raum, die Heitere Fahne und der Zirkus Chnopf die Warmbächlibrache in Bern – mit Musik, waghalsigen Kunststücken, bewegenden Begegnungen, Speis & Trank von Anfang bis Schluss. Fünf Tage für Menschen mit und ohne Behinderungen. Der Samstag 18. August gehört ganz dem Jubiläums-Säbeli Bum als Höhepunkt.

Konzerte ab 13.30 Uhr mit..
Hora`Band
Rosi, Tillie & Laura
Zirkus Chnopf
Mister Milano
Marc Amacher

Freier Eintritt für alle

Während der ganzen Woche gibt es Speis&Trank von der Heitere Fahne

Ort: Warmbächlibrache in Bern

Heiteres Bistro


Im Heitere Bistro gibt's feine Crêpes, geile Pommes & Pizza und ein Heiterer Burger mit Salat

Hora Band

Die Hora Band hat eine Leichtigkeit des Seins die kaum zu fassen ist und daher auch schwierig zu beschreiben ist. Ihre Musik macht einfach glücklich und das ist ansteckend.
Das durchaus beachtliche musikalische und technische Können der MusikerInnen ist gepaart mit einem seltenen Relativieren der vorgegebenen Textur. So erscheint jeder Ton wie im Moment erfunden und gelebt. Es ist kein eigentliches Improvisieren, mehr ein etwas freier Umgang mit der Spielart im Hier und Jetzt unter den gegebenen Umständen. Das macht die Interpretation der Lieder so spontan, spannend und frei. Das geht ans Herz, durch Mark und Bein. Dagegen haben gängige Rockformate den emotionalen Tiefgang eines ausgetrockneten Sumpfgebietes. Denn bei der HORA'BAND wird das Leben nicht nachgespielt -nein- es existiert tatsächlich!
Elektrischen Folk könnte man diese Musik nennen. Elektrisch auch in jenen Songs wo keine Verstärker dröhnen. Es ist eine spintisierende, leicht irre und anregende Herzensmusik, die weit bis in die Nacht hineinreichen kann. Schlichter, nicht krachender Rock`n`Roll mit höchstem Coolness-Faktor.

Zirkus Chnopf


Das Ensemble besteht aus einer Gruppe BühnenkünstlerInnen sowie Jugendlichen mit Interesse an Tanz, Theater, Artistik und Musik. Der Zirkus Chnopf bieten Jugendlichen die Möglichkeit, erste künstlerische Erfahrungen zu machen. Jugendliche lernen beim Chnopf die Grundlage für eine professionelle künstlerische Tätigkeit, um sich später an Schauspiel-, Tanz-, Artistik- und Musikakademien im In- und Ausland bewerben zu können. Viele der ehemaligen Zirkus Chnopf-Jugendlichen sind heute in einem künstlerischen Beruf tätig

Projekt 2018

Die Stückentwicklung unter der Regie von Daniel Pfluger schlägt einen Bogen von den Ursprüngen des Zirkus’ in der «Freakshow» zur heute omnipräsenten Selbstdarstellung in den (sozialen) Medien. Der Begriff «Freak» wird im Duden definiert als eine Person, die gesellschaftliche Bande aufgibt, um sich in übertrieben wirkender Weise für etwas zu begeistern. Dies beschreibt ziemlich genau das Leben eines Artisten: in unzähligen einsamen Stunden widmet er sich einer einzigen, klar abgegrenzten Disziplin. Gleichzeitig sind die Medien voller Freaks, die sich ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Warum wollen wir Freaks sein? Warum brauchen wir «echte» Freaks? Was macht Selbstdarstellung mit uns? Tanz, Artistik und Musik bilden eine schlüssige, assoziative Erzählweise. Die Kompositionen des Berner Musikers Moritz Alfons («Die Kummerbuben») werden gemeinsam mit dem Ensemble und dem (Body-)Perkussionisten Sämi Messerli erarbeitet. Musik und Spiel kommen so aus demselben Spielkörper, was die Sogwirkung des Spektakels verstärkt. Das Bühnenbild von Stefanie Liniger nimmt die traditionelle Zirkuswagenburg auf bricht sie mit hohen, vertikalen Objekten, welche den Drang nach Aufmerksamkeit sichtbar machen.

Mister Milano


Die Band Mister Milano aus Biel und Zürich räumt mit alten Disco Klischées auf und entwickelt daraus nichts weniger als einen neuen Musikstil: Fazzoletti-Pop, Musik für anspruchsvolle Romantiker.
Mister Milano sind Max Usata Frontmann von Puts Marie, einem der momentan erfolgreichsten Schweizer Musikexporte, Igor Stepniewski, ebenfalls von Puts Marie, und der Zürcher Schlagzeuger Lou Caramella. Das Trio produziert kitschigen italienischen 80er-Jahre Elektro-Pop mit treibenden obskuren Hip-Hop-Beats und ostdeutschen Siebzigerjahre-Orgeln. Das klingt unerhört böse, basslastig und ist trotzdem eine helle Freude. Nach Aufnahmen und Konzerttourneen in New York, Portland und St.Petersburg tourt das Trio jetzt durch die Schweiz und bringt sein neues Album mit.

Marc Amacher


8 Tage, 16 Songs, 32 Musiker: Für sein erstes Solo-Album hat Marc Amacher alles auf eine Karte gesetzt: Blues! Dabei sind Begriffe wie Eintönigkeit oder Langeweile freilich ferner als fernste Welten. Amachers Blues rumpelt, rollt, romantisiert, jazzt, funkt, jammert und rotzt. In nur 8 Tagen hat der Finalist von „The Voice of Germany 2016“ im Sommer 2017 unter der Regie von Produzent Cyrill Camenzind in den renommierten Powerplay-Studios in Maur, ZH, 16 Songs aufgenommen – zusammen mit 32 befreundeten Musikern. Dieses einmalige Setting sorgt dafür, dass Amachers erstes Solo-Album sowohl enorm kompakt und aus einem Guss aus den Boxen rollt, als auch mit unglaublichem Facettenreichtum auftrumpft.

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Herzlichen Dank


Durchgeführt dank Mithilfe und Mitfinanzierung von Kultur Stadt Bern, Swisslos Kultur Kanton Bern, Gemeinde Köniz, brändli-Stiftung, Burgergemeinde Bern, MBF Foundation, Kopfstand, Stiftung Denk an mich, Migros Kulturprozent, Reformierte Kirche Bern-Jura-Solothurn, Katholische Kirche Region Bern, Walter Haefner Stiftung, Zirkus Chnopf, Gesellschaft zu Ober-Gerwern und vieler, toller Menschen. Gestützt auf das Kollektiv Frei_Raum